• „Unterdrückte sind nur in Sternstunden solidarisch. Die Mächtigen sind es aber immer.“ Marie Sichtermann

    Einige Autor_innen, die sich zu Klasse als intersektionaler Kategorie äußern, kritisieren ein Verständnis von Klasse als einer von mehreren Strukturkategorien. Ein marxistischer Klassenbegriff hingegen macht, wie Tove Soiland es formuliert, begreiflich, wie das Kapital es anstellt, sich zu akkumulieren – wie Stereotypisierungen und Diskriminierungen anhand von Geschlecht, Rasse, Klasse dabei funktional sein können. Funktionsweisen des kapitalistischen Mehrwertbildungs- und Verwertungszwangs als wesentliche Bedingung zur Produktion von Herrschaft und Diskriminierung gilt es demnach zu durchschauen – aktuell neoliberal-globale Herrschaftlichkeit. Die folgenden Links führen zu Forscher_innen, Publikationen, internationalen Bewegungen, die sich kritisch mit Klassismus und/oder neoliberaler Herrschaft auseinandersetzen.

  • Anschlaege

    An.schläge (das feministische Magazin) 10/2014 beinhaltet einen Themenschwerpunkt zu Klassismus.

  • Plakat Klassismus

    Plakat der Heinrich-Böll Stiftung zum Thema Klassismus mit Erklärungen, Beispielen und Literaturtipps

  • Anti-Klassismus

    Erklärungen zu Anti-Klassismus auf der website der Aktion Kritischer Schüler_innen

  • Klassen-Kultur

    Interview mit Betsy Leondar-Wright, amerikanische Soziologin, Authorin und Aktivistin für ökonomische Gerechtigkeit, zu Klassen Kultur.

  • "Neoliberal, was ist das?"

    Aufsatz „ Neoliberal“ – was ist das? Geschichte des Begriffs, Kennzeichen neoliberaler Ideologie“

  • Occupy

    Die internationale occupy Bewegung, zunächst ausgehend von “occupy wallstreet”, geht gegen ein System an, „das erlaubt, dass die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden“.

  • Russel Brand

    Russel Brand, ein britischer Komiker, Moderator, Sänger, Schauspieler und politischer Aktivist, bei Democracy now über Revolution, Bekämpfen von Ungleichheit, Sucht, militarisierte Polizei und Noam Chomsky.

  • Attac

    Das globalisierungskritische internationale Netzwerk attac engagiert sich gegen das zunehmende Auseinanderklaffen der Schere zwischen Arm und Reich, gegen multinationale Konzerne, die sich ausschließlich Rekordgewinnen verschreiben, gegen die Privatisierung von Allgemeingütern wie Bildung, Wissen, Gesundheit, Altersvorsorge etc. Attac ist eine Abkürzung für einen französischen Ausdruck, der auf Deutsch „Vereinigung zur Besteuerung von Finanztransaktionen im Interesse der Bürger_innen“ bedeutet.

  • La via campesina

    Die internationale Bauern_Bäuerinnenbewegung la via campesina befasst sich mit neoliberalismus- und globalisierungskritischen Themen wie Agrarreform, Wasser, Biodiversität, Nahrungssouveränität, Geschlechtergerechtigkeit, Menschenrechte, Migration, Landarbeiter_innen und setzt sich ein für eine nachhaltige, bäuerliche Landwirtschaft