• Der Anti-Bias-Ansatz

    Der Anti-Bias-Ansatz entstand in derselben Zeit und demselben Kontext (Diskriminierung von Afro-Amerikaner_innen, 1970er/80er Jahre) wie das Intersektionalitätskonzept. Anti-Bias ist eine praktische pädagogische/andragogische Herangehensweise, während Intersektionalität hauptsächlich als im akademischen Diskurs verankerte Analyseperspektive erarbeitet wurde. Anti-Bias untersucht Formen und Verflechtungen von Diskriminierung und Unterdrückung, Machtverhältnissen, Vorurteilen. Anti-Bias Seminare und Methoden ermöglichen eine erfahrungsbasierte Selbstreflexion und ein Erkunden von Veränderungswegen.

    Anti-Bias greift mentale Instrumente zur Analyse von Diskriminierung und Machtverhältnissen aus dem Intersektionalitätskonzept auf. Intersektionalität umgekehrt könnte sich gut mittels Anti-Bias-Arbeit in die Praxis (etwa der Sozialen Arbeit, der Jugendarbeit) begeben.

  • Downloads

    Hier sind „Downloads“ zugänglich, die den Anti-Bias-Ansatz, seine Grundlagen und Vorgehensweisen beschreiben.

  • Das Anti-Bias Netz

    Das Anti-Bias Netz ist eine Vernetzung von Menschen, die mit Anti-Bias an Schulen arbeiten. Sie bieten Beratung, Fortbildungen sowie Seminare und Projekte mit Kindern, Jugendlichen an

  • Der Verein FiPP e.V.

    Der Verein FiPP e.V. in Berlin arbeitet mit dem Anti-Bias-Ansatz der vorurteilsbewussten Bildung und Erziehung und versucht in seiner pädagogischen Praxis Schieflagen, die sich z.B. aufgrund einseitiger Erfahrung entwickeln, ins Gleichgewicht zu bringen.