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Virtueller Bahnhof für Reiseziele im Bereich intersektioneller, gewaltpräventiver Jugendarbeit

Intersektionalität wird international in immer mehr Bereichen aufgegriffen, in denen sich Menschen und Organisationen für soziale Gerechtigkeit und gegen Diskriminierung einsetzen. Dennoch fällt es oft nicht leicht, dieses Konzept zu verstehen. Es wurde zunächst von afro-amerikanischen Frauen formuliert, um ihre mehrdimensionale Diskriminierungslage (aufgrund von Geschlecht, Hautfarbe und sexueller Orientierung) zu beschreiben. Den Begriff Intersektionalität verwendete zuerst 1989 die afroamerikanische Juristin Kimberlé Crenshaw. Das Konzept Intersektionalität wurde bis in die 2000er Jahre hauptsächlich in den Gender Studies entwickelt und diskutiert.

Inzwischen wird das Konzept in der Sozialen Arbeit aufgegriffen und bietet sich an zur Analyse von Diskriminierungssituationen/Lebenslagen von Klient_innen bzw. Klient_innengruppen, der Positionierung der Mitarbeiter_innen und der Erstellung von Arbeitskonzepten von Einrichtungen der Sozialen Arbeit. In der Praxis der Sozialarbeit löst „Intersektionalität“ aber auch Ratlosigkeit und Irritation aus. Es stellen sich einige Fragen: „Was ist das überhaupt? Was bedeutet dieser sperrige Begriff?“, „Was bringt Intersektionalität Neues hinzu, wo sich die Soziale Arbeit doch ohnehin schon immer mit marginalisierten Menschengruppen und Diskriminierungen verschiedenster Art befasst und dazu jede Menge Know How und einen reichen Erfahrungsschatz vorweisen kann?“

Diese Website will die Möglichkeit eröffnen, in selbst gewählten Zeiten diesen und anderen Fragen nachzugehen oder Angebote zu finden, die dabei unterstützen.

Was will diese Website?

        1. Diese Website versteht sich als ein Bahnhof, von dem ausgehend in der Jugendarbeit Tätige und alle Interessierten zu Informationen und Angeboten zu intersektioneller Jugendarbeit und damit verbundenen Themen über die entsprechenden Links weiterreisen und von dem aus kompetente Referent_innen und Einrichtungen, einschlägige Projekte sowie Materialien, Unterlagen, Websites gefunden werden können.
        1. Im interaktiven Teil können Kommentare und Fragen zum Thema Intersektionalität und intersektionelle Jugendarbeit gepostet werden. Expert_innen werden sich ebenfalls zu Wort melden, sodass eine lebendige und für alle fruchtbare Diskussion entstehen kann.

Wer betreibt die Website?

Das Institut für gesellschaftswissenschaftliche Forschung, Bildung und Information (FBI) kreiert und betreut diese Website im Rahmen des Regionalprojekts 2015 für die Plattform gegen die Gewalt in der Familie des Bundesministeriums für Familie und Jugend. Das Institut FBI ist Vernetzungsträger im Bereich Gewalt an/unter Jugendlichen in dieser Plattform.

Wie ist die Website strukturiert?

Über die entsprechenden Buttons gelangt man zu verschiedenen Themenbereichen im (breit verstandenen) Zusammenhang von intersektioneller, gewaltpräventiver Jugendarbeit. Unter den Buttons finden sich in erster Linie Links hin zu einschlägigen Websites oder zu Pdfs mit Beiträgen sowie Literaturlisten zu den Themen. Kurze Beschreibungen erläutern, was die verlinkten Websites beinhalten.

Diese Website bietet sowohl einen grundsätzlichen, breiten als auch einen fokussierten Zugang zum Thema, je nachdem, was für den_die User_in notwendig und wünschenswert ist.

Einige Beispiele: Wollen Sie sich gezielt mit intersektioneller, gewaltpräventiver Jugendarbeit befassen, klicken Sie ohne Umschweife den Button „Intersektionelle, gewaltpräventive Jugendarbeit“. Wollen Sie sich über die Genese des Begriffs Intersektionalität und die Debatten und Diskussionen drum herum beschäftigen, empfiehlt sich der Button „Grundlagen des Intersektionalitätskonzepts“. Wollen Sie sich in Diskriminierungs-Themenfelder vertiefen, die im Intersektionalitätsdiskurs als „Strukturkategorien“ bezeichnet werden, eröffnet der Button „Intersektionale Strukturkategorien“ dieses Feld.

Diese Website wurde mit Mitteln des Bundesministeriums für Familien und Jugend im Rahmen eines Regionalprojektes der Plattform gegen die Gewalt in der Familie gefördert